40. BundesDrogenKongress: 15./16. Mai 2017: SEMINARIS Campus Hotel Berlin

Berlin, den 25.November 2016Der 40. BundesDrogenKongress!  Zeit für ein Fazit
und einen Au
sblick. Auch wenn der Kongress inzwischen offiziell fdr+sucht+kongress heißt, hat sein Konzept seit vier Jahrzehnten Bestand. Wir haben Erfolge erzielt und Perspektiven eröffnet. In den zurückliegenden fast 40 Jahren hat sich der Anspruch suchtkranker Menschen auf Hilfe verbessert. Eingelöst wird er jedoch nur zum Teil. Immer noch werden Suchtkranke diskriminiert und von Leistungen ausgeschlossen. Sie werden im Zusammenhang mit illegalen Drogen strafrechtlich verfolgt und alleine gelassen, wenn sie Hilfe bräuchten. Beim 40. fdr+sucht+kongress stellen wir die Würde des suchtkranken Menschen in den Mittelpunkt. Wir fordern den respektvollen Umgang, die Gewähr der Menschenwürde, und wir untersuchen, wie sich dieser respektvolle Umgang im Suchthilfe-System darstellt. Wir möchten gemeinsam mit Ihnen Antworten geben und Maßstäbe setzen. Lesen Sie mehr zum 40. fdr+sucht+kongress [BundesDrogenKongress]


Workshop „Gewalt – Trauma – Sucht“ in Potsdam mit 100 Teilnehmenden

Berlin, den 7. Oktober 2016 ♦ Im Workshop „Gewalt – Trauma – Sucht“ am 26.09.2016 in Potsdam ging es um das Érkennen und Verstehen von Zusammenhängen von Gewalt - Trauma - Sucht bei Frauen. Im Mittelpunkt standen gezielte Unterstützungsmöglichkeiten für Fachkräfte: Wie sieht angemessene Beziehungsgestaltung in der Praxis aus? Was braucht es dazu an diagnostischem und interventivem Wissen? Welche Stolpersteine sind dabei zu erwarten? Im Workshops wurden Grundlagen und besonders häufige Fallstricke vorgestellt und entlang der Fragen und Erfahrungen der Workshopteilnehmer*innen diskutiert. Der Workshop war eine Fortsetzung der Fachtagung aus dem Jahr 2014. Die Beiträge des Workshops 2016 und der Fachtagung 2014 können Sie sich online ansehen.


Thüringer Fachstelle GlücksSpielSucht stellt neue Website für Fachkräfte online

Erfurt, den 30. September 2016 / fdr Unter der Domain www.gluecksspielsucht-thueringen.de gibt es eine neue Website für die Fachkräfte in Suchthilfe, Jugendhilfe, Verwaltung, Forschung und Prävention. Die neue Internetpräsenz beinhaltet aktuelle Nachrichten und Neuigkeiten rund um die Thematik Glücksspiel und Glücksspielsucht ebenso wie fachspezifische Darstellungen, nützliche Kontaktadressen und ein Bestellsystem für Arbeits- und Präventionsmaterialien. Die bisherige Website der Fachstelle bleibt unter der Domain www.fairspielt.info bestehen und ist jetzt Informationsplattform für Glücksspieler*innen und deren Angehörigen.


Reha-Verbände präsentieren Landkarte mit Behandlungsangeboten für Substituierte

Berlin, den 11. August 2016 / fdr Die Fachverbände in der medizinischen Rehabilitation Suchtkranker (Der Bundesverband für stationäre Suchtkrankenhilfe e.V. (buss); Caritas Suchthilfe e.V. (CaSu), Bundesverband der Suchthilfeeinrichtungen im DCV; der Gesamtverband für Suchthilfe e.V. (GVS), Fachverband der Diakonie Deutschland; der Fachverband Drogen- und Suchthilfe e.V. (fdr+)  und der Fachverband Sucht e.V. (FVS)) haben als Ergebnis des Workshops Drogentherapie am 18. Mai 2015 vereinbart, Behandlungsangebote für Substituierte besser erkennbar zu machen. Zu diesem Zweck wurde unter Federführung des „buss“ eine Substitutionslandkarte entwickelt, in der entsprechende Hilfen leichter zu finden sind.
Einrichtungen, die entsprechende Angebote vorhalten und sich auf der Landkarte nicht wieder finden nehmen bitte Kontakt mit ihrem zuständigen Fachverband auf.


fdr+unterstützt mehr Transparenz im gemeinnützigen Sektor.

Berlin, den 8. August 2016 / fdr • Einheitliche Veröffentlichungs-pflichten für gemeinnützige Organisationen gibt es in Deutschland nicht. Um das Vertrauen in die Organi-sationen des Dritten Sektors zu erhalten und zu stärken, ist es jedoch nötig, klare Regelungen in Bezug auf Transparenz, Rechenschaft und gute Organisa-tionsführung zu entwickeln und umzusetzen. Wer für das Gemeinwohl tätig wird, sollte der Gemeinschaft dennoch sagen welche Ziele die Organisation genau anstrebt, woher die Mittel stammen, wie sie verwendet werden und wer die Entscheidungsträger sind.
Auf Initiative von Transparency Deutschland e. V. haben zahlreiche  Akteure aus der Zivilgesellschaft und der Wissenschaft zehn grundlegende Punkte definiert, die jede zivilgesellschaftliche Organisation der Öffentlichkeit zugänglich machen sollte. Dazu zählen unter anderem die Satzung, die Namen der wesentlichen Entscheidungsträger sowie Angaben über Mittelherkunft, Mittelverwendung und Personalstruktur. Der fdr+ hat jetzt die entsprechende Selbstverpflichtung unterzeichnet und sich verpflichtet, zentrale Informationen auf seiner Website leicht zugänglich zu veröffentlichen. Lesen Sie unsere Veröffentlichung.


fdr+ veröffentlicht Leitfaden für Lotsennetzwerke der SuchtSelbstHilfe

Berlin, den 1. August 2016 / fdr In der SuchtSelbstHilfe nehmen betroffene Menschen ihr Leben selbst in die Hand und helfen anderen auf dem Weg in ein un-abhängiges Leben. Helfer*innen in schwerer See nennt man Lotsen. Viele Lotsen bilden gemeinsam ein Lotsennetzwerk. Lotsennetzwerke der SuchtSelbstHilfe gibt es seit über zehn Jahren und inzwischen liegen viele Erfahrungen vor. Sie zu systematisieren und ihre Qualität zu beschreiben ist eine wichtige Voraussetzung dafür, die Idee „Lotsennetzwerk“ weiter zu verbreiten und noch mehr betroffenen Menschen sichere Übergänge aus der Suchterkrankung zu bieten. Der Fachverband Drogen- und Suchthilfe e.V. hat daher einen Leitfaden für Lotsennetzwerke formuliert, der als Vorlage für neue Projekte nützlich sein kann und gleichzeitig dem Qualitätsmanagement in den einzelnen Netzwerken dient. Mehr Informationen zum Lotsennetzwerk des fdr+ finden Sie hier. Den Leitfaden für Lotsennetzwerke dürfen Sie sich hier herunterladen. Gedruckte Exemplare können Sie bei uns per Email bestellen.


39.fdr+sucht+kongress am 11./12. April 2016 in Werder

Berlin, den 15. April 2016 / fdr Der 39. fdr+sucht+kongress hat das Leben von suchtbelasteten Eltern in den Mittelpunkt gestellt. In vier Vorträgen und 16 Seminaren wurden gute Praxis, überzeugende Konzepte und wichtige Partner präsentiert. Informieren Sie sich hier über die Veranstaltung.


Neue fdr+Handreichung: Abhängigkeitskranke Mütter und Väter in der Suchthilfe. 

Berlin, den 10. März 2016 / fdr Etwa jeder fünfte abhängigkeitskranke Mann und jede vierte abhängigkeitskranke Frau lebt mit mindestens einem Kind im Haushalt zusammenlebt. Ein Großteil von ihnen ist alleinerziehend. Bisher waren nur Suchthilfeträger, die auch Leistungen nach dem SGB VIII erbringen, gefordert, den Schutzauftrag gemäß §8a SGB VIII umzusetzen und zu einer Verbesserung im Kinderschutz beizutragen. Mit dem Bundeskinderschutzgesetz werden nun auch Berufsgruppen, die außerhalb des Jugendhilfebereiches Leistungen erbringen, in einen aktiven Kinderschutz einbezogen. Das hat Einfluss auf die Suchthilfe und zwar nicht nur auf die Beratung, sondern auf alle Bereiche im Verbundsystem der Hilfen.
Der Fachverband Drogen- und Suchthilfe e.V. hat daher eine Handreichung entwickelt, die über Grundlagen und Gesetze informiert, die Ablaufschemata, Prüflisten, Checklisten und Kopiervorlagen für Formulare bereitstellt und damit einen umfassenden Überblick über die Rahmenbedingungen der Arbeit mit abhängigkeitskranken Müttern und Vätern in der Suchthilfe gibt.
Hier geht es zur
Leseprobe. Die Broschüre zum Selbstkostenpreis von 5,00 € (inkl. Porto) beim fdr+ bestellt werden: Emailbestellung


Videoclip zum Thema Glücksspielsucht der Thüringer Fachstelle Glücksspielsucht

09. Februar 2016/ fdr „Harter Schnitt“ ist ein Kurzfilm, der von der Thüringer Fachstelle Glücksspielsucht des fdr+ konzipiert und gemeinsam mit dem Landesfilmdienst Thüringen e.V. umgesetzt wurde. Der 5-minütige Film kann von pädagogischen Fachkräften zur thematischen Einstimmung und als Diskussionsgrundlage in Projekten und Präventionsveranstaltungen rund um das Thema Glücksspielsucht eingesetzt werden. Als Adressaten des Videoclips gelten insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene. Allen Interessierten steht der Kurzfilm kostenlos zur Verfügung. Mehr Informationen. Video ansehen


Neuer Leitfaden Sozialrecht online

05. Februar 2016/ fdr Seit einigen Jahren bearbeitet Rüdiger Lenski, Mitglied im Beirat des fdr+ seinen "Leitfaden Sozialrecht", der alle Informationen zur Anwendung des Sozialrechts auf 245 Seiten bündelt. Eine vergleichbare Darstellung ist  auf dem Buchmarkt oder im Internet schwer zu finden. Der Leitfaden kann zu Aus- und Fortbildungszwecken (mit Quellenangabe) unentgeltlich kopiert und vervielfältigt werden und steht hier zum Herunterladen bereit (pdf, 618 KB)


NEU: fdr+themen: Umsetzung der Inklusion in der Suchthilfe

Berlin, den 11. Dezember2015/ fdr Lässt sich Inklusion in der Suchthilfe umsetzen? Oder eher nicht? Der fdr+ hat dazu eine weitere Ausgabe der fdr+themen (früher: fdr+Positionspapier) zur Umsetzung der Inklusion in der Suchthilfe veröffentlicht. Inhalte sind Grundlagen und Ausführungen über die UN-Behindertenrechtskonvention. Theoretische Ansätze zur Umsetzung in der Suchthilfe und Fragen an diesen Prozess schließen an. Schließlich wurden acht Thesen  formuliert, die Inklusion in der Suchthilfe kennzeichnen. Sie können die Broschüre herunterladen oder eines oder mehrere gedruckte Exemplare zum Selbstkostenpreis von 1,- € (zzgl. 1 € Porto) bei uns bestellen.


Fachtag »Die unsichtbare Frau - Frauen und Medikamente« am 2. Dezember 2015 in Potsdam

Berlin, den 9. Dezember2015/ fdr Die von den über 100 Teilnehmenden sehr gut bewertete Kooperationstagung des Fachverbandes Drogen- und Suchthilfe mit der Frauenberatungsstelle des Autonomen Frauenzentrums Potsdam und FrauSuchtZukunft Berlin wurde mit Mitteln des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg gefördert. Sie hat den aktuellen Kenntnisstand zur Medikamentenabhängigkeit von Frauen in Deutschland, Hintergründe und geschlechtsspezifische Zusammenhänge sowie verschiedene Handlungs- und Lösungsansätze vorgestellt, die in unterschiedlichen Konstellationen und Kooperationen entwickelt werden können.Die Beiträge finden die hier


NEU: fdr+themen: Anmerkungen zu »Cannabis«

Berlin, den 4. Dezember2015/ fdr Der Vorstand sieht in einer erneute Stellungnahme des Fachverbandes Drogen- und Suchthilfe e.V. zum Umgang mit Cannabis derzeit sowohl eine geringe Priorität als auch eine geringe Relevanz . Er verweist auf die umfangreiche Darstellung des Themas in der Online-Zeitschrift KONTUREN (Titelthema 3/15) und ist ansonsten zur Diskussion bereit. Was sonst noch zählt steht in den »fdr+themen: Anmerkungen zu Cannabis« und die wiederum finden Sie hier.


Leitfaden "geschlechtergerechte Sprache" erschienen

Berlin, den 20. August 2015/ fdr Mit einem Leitfaden zur Umsetzung einer geschlechtergerechten Sprache in der Sucht- und Drogenhilfe hat die Landeskoordinierungsstelle Frauen und Sucht NRW, BELLA DONNA Empfehlungen für eine geschlechtergerechte Sprache in der Sucht- und Drogenhilfe veröffentlicht. Er enthält einen Überblick sowie Anregungen und praktische Tipps, wie eine Sprache verwendet werden kann, die beide Geschlechter gleichwertig einbezieht. Dabei sollen Informationen und Beispiele nicht nur aufzeigen, wie geschlechtergerechtes Formulieren umgesetzt werden kann und welche Strategien dabei hilfreich sind, sondern sie sollen gleichzeitig gegenüber (alten) Sprech- und Denkgewohnheiten sensibilisieren und zu einem größeren Sprachbewusstsein beitragen. Der Leitfaden ist auf der Internetseite www.belladonna-essen.de mit diesem Link hinterlegt.


Fachtag "Mannmann - Männer und Sucht" am 1. Juli 2015 in Berlin

Berlin, den 1.Juli 2015/ fdr Die Fachtagung "Mannmann - Männer und Sucht" des Fachverbandes Drogen- und Suchthilfe e.V. in Kooperation mit dem Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, Abteilung Gesundheit , Soziales, Stadtentwicklung und dem Notdienst für Suchtmittelgefährdete und -abhängige Berlin e.V. hat Modelle vorgestellt und Anstöße geben, die den Blick für männerspezifische Ursachen und Entstehungsbedingungen, Verlaufsformen und Beendigungsmuster von Abhängigkeit schärfen. Lesen Sie mehr...


Information zur Hilfe für Asylbewerber mit Suchtproblematik

Berlin, den 1.Juni 2015/ fdr Beratungsstellen sind (zunehmend) Anlaufstellen für Asylbewerber, die nicht nur aufgrund einer Glücksspielproblematik Hilfe suchen. Dann können Fragen über mögliche Kosten für Maßnahmen auftreten, die für die Beratung als notwendig angesehen werden, wie zum Beispiel Honorar/Fahrtkosten für Dolmetscher. Aus diesem Grund hat die Fachstelle GlücksSpielSucht des Fachverbandes Drogen- und Suchthilfe in Erfurt nach Rücksprache mit dem Flüchtlingsrat in Thüringen einige Informationen zum Thema zusammengestellt, die sicherlich für alle Bundesländer und Suchtformen Gültigkeit haben. Sie erheben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit und sind auch nicht als eine Form der Rechtsberatung zu verstehen. Lesen Sie mehr...


fdr-texte # 5 "Schulprojekte für suchtgefährdete und suchtkranke junge Menschen" neu erschienen

Berlin, den 28.Mai 2015/ fdr Im Verbundsystem der Suchthilfe haben sich verschiedene Schulprojekte für Jugendliche und junge Erwachsene etabliert, die durch erfolgreiche Schulabschlüsse Grundlagen für einen qualifizierten Einstieg in Berufs- und Alltagsleben schaffen. Ende 2014 wurden vom Fachverband Drogen- und Suchthilfe e. V. in einem Projekt des Bundesministeriums für Gesundheit die Daten zu Schulprojekten neu recherchiert. Dem zu Grunde lag ein Beschluss des Drogen- und Suchtrats der Bundesregierung vom 16.04.2013 zur Verbesserung der Kooperation zwischen der Jugendhilfe und der Suchthilfe, in dem die „Erarbeitung einer Übersicht mit Best-Practice Modellen (...) zu Schulprojekten“ empfohlen wurde. Insgesamt konnten 20 Projekte mit rund 750 Plätzen zur Erlangung eines Schulabschlusses dargestellt werden, die in einer Broschüre dokumentiert sind. Sie können sie herunterladen oder bestellen. 


Workshop: Wie geht es weiter …mit der Behandlung Opiatabhängiger?  am 18. Mai 2015 in Berlin

Berlin, den 19.Mai 2015/ fdr Der Bundesverband für stationäre Suchtkrankenhilfe e.V. (buss), Caritas Suchthilfe e.V. (CaSu), Bundesverband der Suchthilfeeinrichtungen im DCV, der Gesamtverband für Suchthilfe e.V. (GVS), Fachverband der Diakonie Deutschland, der Fachverband Drogen- und Suchthilfe e.V.  und der Fachverband Sucht e.V. haben am 18. Mai 2015 mit einem Workshop einen offenen Dialog über die Behandlung Opiatabhängiger angeboten, bei dem deren Bedeutung im Gesamtsystem der Suchthilfe dargestellt wurde. Wertsetzungen, Ziele der Behandlung und Hintergründe wie z.B. Teilhabeorientierung oder „bio-psycho-soziales Modell“ wurden herausgearbeitet, Schnittstellenprobleme wurden identifiziert und  Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt. Gleichzeitig wurden Bedeutung und Rolle der unterschiedlichen Behandlungsangebote benannt und Behandlungspfade dargestellt. Die Beiträge des Workshops finden Sie auf dieser Seite.


38. fdr+sucht+kongress [BundesDrogenKongress] am 29. und 30. April in Hannover
»Gutes besser machen - Ambulante Suchthilfe in Bewegung«

Berlin, den 5.Mai 2015/ fdr Für abhängige Menschen hat die
Ambulante Suchthilfe eine zentrale
Funktion: Aus keinem anderen Bereich kommen mehr Angebote. Doch kaum einer der zahlreichen Kongresse macht diese Arbeit zum Thema. Ein Mangel, den der fdr+ jetzt behoben hat. Der 38. fdr+sucht+kongress (BundesDrogenKongress) fand am 29. und 30. April 2015 in Hannover unter dem Titel: »Gutes besser machen — Ambulante Suchthilfe in Bewegung« statt. Mehr lesen...

                                                                   Foto: Frank Hübner


NEU ! fdr+fakten zu »Neuen Psychoaktiven Substanzen«

Research Chemicals, Legal Highs und Methamphetamin

Berlin, den 15. Dezember 2014/ fdr Die Idee ist so einfach wie bestechend: Informationen zu einem bestimmten Thema der Suchthilfe werden in einem kompakten Text zusammengefasst und können so handlich und konzentriert weiterverwendet werden. Kurz gesagt: Alle Fakten auf einem Blatt Papier. Bei uns: fdr+fakten.  Neu erschienen ist in dieser Reihe im Dezember der Beitrag "Neue psychoaktive Substanzen - Research Chemicals, Legal Highs und Methamphetamin". Natürlich sind nicht alle »Neuen psychoaktive Substanzen« neu, aber Nachfrage und Konsummuster verändern die Suchthilfe. Informationen zu Stoffen, zu Herkunft, Konsumformen und Wirkungen, aber auch zu Prävention und Hilfe finden sich an vielen Stellen, vor allem im Internet. Sie zu finden erfordert eine zeitintensive Recherche. Für die neue Ausgabe der fdr+fakten haben wir Wichtiges zusammengetragen und Quellen genannt. Zu Ihrer Kurz- und Langinformation. Hier herunterzuladen [pdf, 226 kb]


Überwältigender Fachtag »Gewalt - Trauma - Sucht« am 8. Oktober in Potsdam

Berlin, den 15. Oktober 2014/ fdr • Mit 200 Teilnehmenden hat der Fachtag »Gewalt - Trauma - Sucht« am 8. Oktober in Potsdam alle Erwartungen übertroffen. Gefördert vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Brandenburg und in Kooperation mit der Beratungsstelle für Frauen des Autonomen Frauenzentrums Potsdam hat dieser Fachtag mit Vorträgen und Workshops den Zusammenhang von Gewalt, Trauma und Sucht aufgearbeitet und geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Traumabewältigung dargestellt. Es wurden Beispiele von Interventionen gegeben und Handlungsmöglichkeiten für die praktische Arbeit aufgezeigt mit dem Ziel, einen arbeitsfeldübergreifenden Erfahrungsaustausch zu organisieren. Das ist gut gelungen. Die Beiträge des Fachtags finden Sie hier


Winfried Funk gestorben

Erfurt, den 28. August 2014/ fdrEin Vordenker, Gestalter und Impulsgeber lebt nicht mehr. Winfried Funk, der für die Entwicklung der Thüringer Suchthilfe und -prävention zuständige Suchtreferent, ist gestorben. Damit ist das Leben eines Menschen zu Ende gegangen, der besonders all die in den Blick genommen hat, die sonst so oft vergessen werden. Wir trauern um einen einzigartigen Menschen.
Winfried Funk hat die Suchthilfe in Thüringen geprägt wie kein anderer: Er hat sich eingesetzt für den Aufbau von Versorgungsstrukturen für suchtkranke Menschen in Thüringen.
Er hat die Forschung und Evaluation in der Suchthilfe vorangetrieben.
Er hat Modellprojekte und neue Wege in der Suchthilfe möglich gemacht.
Er hat neben den klassischen Suchthilfethemen auch die komplementäre Suchthilfe und innovative neue therapeutische Modelle unterstützt.
Er war Initiator landesweiter Fachgremien.
Er hat nationale und internationale Erfahrungen für Thüringen nutzbar gemacht.
Er konnte für neue Ideen brennen und hat dafür gekämpft.
Er hat ausgetretene Pfade verlassen, sich gegen Widerstände durchgesetzt und sich damit nicht immer nur Freunde geschaffen.
Er hat nicht verwaltet, sondern vor allem gestaltet.
Die Thüringer Suchthilfe und -prävention ist durch sein engagiertes Wirken auf diesem hohen Stand, wie sie es heute ist.
Wir werden sein Andenken in würdiger Erinnerung bewahren.

Fachverband Drogen- und Suchthilfe e.V.
Thüringer Fachstelle Suchtprävention

Thüringer Fachstelle GlücksSpielSucht


37. fdr+kongress am 26. und 27. Mai 2014 im „Park Inn by Radisson“ Köln

UNSERE ARBEIT - EURE ARBEIT! Erfolgreiche Wege, um Arbeit für Suchtkranke zu schaffen

Berlin, den 28.Mai 2014/ fdr ♦ Fast 50 % der der Suchtkranken sind arbeitslos oder nicht erwerbstätig - mit steigender Tendenz! Die Chance, nach der Suchtbehandlung wieder zu arbeiten sinkt, wenn die Schulausbildung unzureichend ist. Daher ist die Suchthilfe gefordert, sich im Bereich „Teilhabe an Arbeit“ mehr als bisher zu engagieren, aber die Situation für langzeitarbeitslose Menschen ist fast aussichtslos geworden. Daher muss unsere Arbeit mehr als bisher ganz praktische Hilfe sein, sie muss aber auch darauf zielen, Verfahrensweisen und Strukturen zu ändern. Und sie muss gemeinsam mit den politisch Verantwortlichen, mit Arbeitsagenturen, Jobcentern und den Verantwortlichen bei den Arbeits- und Beschäftigungsprojekten getan werden. Der 37. fdr+kongress sollte Fachkräfte fit machen für die Diskussion mit den Agenturen für Arbeit und anderen Akteuren und Entscheidungsträgern. Thema der Diskussion: die Integration suchtkranker Menschen in und durch Arbeit. Welche Fragen und welche Probleme stellen sich? Wie kann man sie lösen? Am Ende stehen Vorschläge für praktisches Handwerkszeug – für Fachkräfte in den Arbeitsagenturen und in den Jobcentern, in der Suchthilfe und in Projekten. Hier finden Sie die Beiträge des 37. fdr+kongresses


fdr-Mitglieder wählen neuen Vorsitzenden und neuen Vereinssitz

Hannover, 5. Juni 2013 /fdr ♦ Serdar Saris ist neuer erster Vorsitzender des Fachverbandes Drogen- und Suchthilfe  e.V. (fdr). Bei der 40. Mitgliederversammlung des Verbandes am 5. Juni in Kassel wählten die Vertreter/-innen der Mitgliedsorganisationen den 54jährigen Sozialwissenschaftler aus Hannover einmütig zum Nachfolger von Thomas Bader, der nach 25 Jahren im Vorstand und einer 22jährigen Tätigkeit als 1. Vorsitzender aus Altergründen nicht mehr kandidierte. Der in Istanbul geborene Saris ist seit 1996 in der Suchthilfe tätig. Seit 2010 ist er Geschäftsführer der STEP gGmbH Hannover und seit 2012 auch Geschäftsführer der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg. Seine Stellvertreter/-innen wurden Dieter Adamski, Geschäftsführer der Therapiehilfe e.V. und Vorsitzender der Hamburger Landestelle für Suchtfragen und Eva Egartner, Vorstand von Condrobs e.V. in München. Weitere Vorstandsmitglieder wurden Christian Heise vom bwlv in Renchen, Dagmar Rünger von FrauSuchtZukunft in Berlin, Ulrike Ohnmeiß von LaGaya in Stuttgart und Reinhold Sievers vom Paritätischen in Braunschweig.
Gleichzeitig beschloss die Mitgliederversammlung eine Verlegung des Vereinssitzes von Hannover nach Berlin.
Für einen Kontakt zu den Vorstandsmitgliedern nutzen Sie bitte diesen Link.


Verdienstkreuz für langjährigen Condrobs-Vorsitzenden Alexander Eberth

München, den 6. März 2013/ fdr Im Jahr des 40jährigen Bestehens des münchener Suchthilfeträgers
Condrobs e.V.
wurde Alexander Eberth am 14.12.2012 von Bundespräsident Joachim Gauck das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Damit werden seine Verdienste um den Verein Condrobs und sein jahrelanges Engagement für die Drogenhilfe sowie anwaltlicher Einsatz für drogenkranke Menschen gewürdigt. Alexander Eberth ist Rechtsanwalt und seit über 40 Jahren für Condrobs engagiert, Er war Gründungsvorsitzender des Fachverbandes Drogen- und Suchthilfe und ist dem Verband seit 34 Jahren verbunden, zurzeit als Mitglied im wissenschaftlichen Beirat. Er gilt als einer der besten Kenner des Betäubungsmittelrechts und hat dazu mehrere richtungsweisende Bücher veröffentlicht. Seit Einsatz als Rechtsanwalt für drogenabhängige Menschen ist beispiellos. Stets hat sich Eberth neben seinem hauptberuflichen Engagement ehrenamtlich betätigt, z.B. im Landesvorstand und als Vorsitzender des PARITÄTISCHEN Bayern und im Arbeitskreis Suchtfragen des PARITÄTISCHEN Gesamtverbands.. Mehr


fdr+ jetzt Träger der Thüringer Fachstelle Suchtprävention

Hannover, den 24. Januar 2013/ fdr ♦  Am 1. Januar 2013 hat in Erfurt die Thüringer Fachstelle Suchtprävention in Trägerschaft des fdr+ seine Arbeit aufgenommen. Mit einem neuen Konzept wurden die Projekte „Fachstelle GlücksSpielsucht" und „Kinder aus suchtbelasteten Familien" zusammengefasst und für neue Aufgaben qualifiziert.
 Die Fachstelle steuert die Koordination der Suchtprävention in Thüringen und bietet eine fachliche und unabhängige Beratung, Information und Begleitung für Fachleute, Multiplikatoren/-innen und die Öffentlichkeit an. Sie hält Kontakte zu Institutionen auf Bundesebene und versteht sich als Multiplikator auf Landesebene. Dies betrifft neben der Weitergabe aktueller Informationen und Standards auch Themen wie Projektentwicklung und Projektbegleitung.
Die Arbeit der Fachstelle ist trägerneutral und an den Grundsätzen der Ottawa-Charta zur Gesundheitsförderung , EU- und bundesweiten Standards sowie den Thüringer Leitlinien zur Suchtprävention ausgerichtet. Mehr erfahren Sie auf der Internetseite der Fachstelle...[weiter]


Broschüre für glücksspielende Frauen veröffentlicht

Erfurt, den 25. September 2012 / fdr Anlässlich des zweiten bundesweiten Aktionstages Glücksspielsucht am 25. September 2012 veröffentlichte die Thüringer Fachstelle GlücksSpielSucht die Informationsbroschüre „Hanna im Glück“ Hiermit sollen sowohl betroffene Frauen, als auch deren Angehörige angesprochen werden. 
Nähere Informationen zum Thema und zu Bezugsmöglichkeiten der Broschüre finden Sie
hier.


Neue Orientierungshilfe Krankenversicherungsschutz der Caritas

Freiburg, 2. Oktober 2012/DCV Die Orientierungshilfe zum Krankenversicherungsschutz für Personen ohne ausreichende Absicherung im Krankheitsfall gibt es schon länger. Sie wurde 2012 überarbeitet und richtet sich an Beraterinnen und Berater [nicht nur] im Deutschen Caritasverband und seinen Fachverbänden. Sie informiert über den Krankenversicherungsschutz für Personen ohne ausreichende Absicherung im Krankheitsfall. Hier können Sie sich die Broschüre herunterladen (pdf, 235 KB)


Kompaktinformation zum Pharmakologischen Neuroenhancement

Berlin, 26. Juni 2012/RKI Anlässlich des Weltdrogentages am 26. Juni wurde in der Reihe "Gesundheitsberichterstattung kompakt" des Robert-Koch Institutes das Thema Neuroenhancement vertieft. Darunter ist die Verwendung von psychoaktiven Substanzen aller Art zur Steigerung der geistigen oder kognitiven Leistungsfähigkeit zu verstehen. In der vom RKI durchgeführten KOLIBRI-Studie wurden deutschlandweit Personen zum Konsum von leistungsbeeinflussenden Mitteln in Alltag und Freizeit befragt. Die Ergebnisse dieser und anderer Studien werden hier vorgestellt. Hier können Sie sich "GBE kompakt" als herunterladen. Lesen Sie auch das Positionspapier der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen zum Thema "Hirndoping"


Suchthilfeverbände haben sich zur Frage der Kooperation mit der Glücksspielindustrie positioniert