Workshop: Wie geht es weiter …mit der Behandlung Opiatabhängiger?
18. Mai 2015 in Berlin

Diese Verbände kooperierten bei der Durchführung des Workshops:
buss | Bundesverband für stationäre Suchtkrankenhilfe e.V. | Wilhelmshöher Allee 273 | 34131 Kassel
Caritas Suchthilfe e.V. (CaSu). Bundesverband der Suchthilfeeinrichtungen im DCV | Karlstraße 40 | 79104 Freiburg
Gesamtverband für Suchthilfe e.V. (GVS). Fachverband der Diakonie Deutschland | Invalidenstraße 29 | 10115 Berlin
Fachverband Drogen- und Suchthilfe e.V. | Gierkezeile 39 | 10585 Berlin
Fachverband Sucht e.V. | Walramstraße 3 | 53175 Bonn


Mit dem Workshop haben die Suchtfachverbände einen offenen Dialog über die Behandlung Opiatabhängiger angeboten, bei dem deren Bedeutung im Gesamtsystem der Suchthilfe dargestellt wurde. Wertsetzungen, Ziele der Behandlung und Hintergründe wie z.B. Teilhabeorientierung oder „bio-psycho-soziales Modell“ wurden herausgearbeitet, Schnittstellenprobleme werden identifiziert und  Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt. Gleichzeitig wurden Bedeutung und Rolle der unterschiedlichen Behandlungsangebote benannt und Behandlungspfade dargestellt.

Die Beiträge

Zur Epidemiologie der Opiat- und Drogenabhängigkeit in Deutschland

Dr. Tim Pfeiffer-Gerschel (Deutsche Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (DBDD))

Das Versorgungssystem für Opioidabhängige: Wer behandelt wen mit welcher Zielsetzung?
Jost Leune (Fachverband Drogen- und Suchthilfe e.V.)
 
Mit welchen Zielgruppen und Methoden ist Suchtbehandlung bei Opiatabhängigen möglich?
Werner Heinz (Leiter der AG Substitution der Caritas Suchthilfe (CaSu))   

Die Behandlungsmodule und ihre Entwicklungsmöglichkeiten I

Die Rolle der Suchtberatung und der psychosozialen Betreuung
Uwe Zehr (Verein für Jugendhilfe e.V., Sindelfingen)
   
Substitutionsbehandlung – aus Sicht der Suchtmedizin
Hans-Günter Meyer-Thompson (Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin)

Opioidabhängige im Entzug
Dr. Thomas Kuhlmann (Psychosomatische Klinik Bergisch Gladbach)

Die Behandlungsmodule und ihre Entwicklungsmöglichkeiten II

Opioid- und Drogenabhängigkeit in der stationären Entwöhnungsbehandlung
Martina Fischer (AHG Klinik Daun-Altburg)

Substitutionsgestützte Rehabilitation als zusätzliche Angebotsform
Ulrich Claussen (Therapeutische Einrichtung “Auf der Lenzwiese”)

Kurzstatements zum Entwicklungsbedarf

Marie-Luise Delsa … aus Sicht der Deutschen Rentenversicherung
Dr. med. Christoph Jonas Tolzin    … aus Sicht der Gesetzlichen Krankenversicherung
Dr. Christoph von Ascheraden … aus Sicht der Bundesärztekammer
Dr. Volker Weissinger (Fachverband Sucht e.V. (FVS))  … aus Sicht der Suchtfachverbände

Abschlussdiskussion: Stichworte