(Nicht nur) die Berliner Drogen- und Suchthilfe steht vor immer eklatanteren Versorgungslücken und einem gravierenden Fachkräftemangel. Damit ist die adäquate regionale Grundversorgung der suchtgefährdeten bzw. suchterkrankten Menschen und ihren Bezugssystemen stark gefährdet. Um auf diese Problematik aufmerksam zu machen, haben u.a. unsere Mitgliedsorganisationen Notdienst für Suchtmittelgefährdete und -abhängige Berlin e.V. und FrauSuchtZukunft e.V. zu einer Demonstration vor dem Roten Rathaus in Berlin aufgerufen. Der fdr+ hat sich an dieser Demonstration beteiligt und damit die Forderung nach einer planungssicheren und dynamisierten Finanzierung des Drogen- und Suchthilfesystems unterstützt. Gemeinsam haben wir uns dafür eingesetzt, die Versorgung suchterkrankter Menschen aufrecht zu erhalten bzw. ausbauen zu können. Die Forderungen der Berliner Drogen- und Suchthilfe wurden offiziell an Martin Matz (Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung) übergeben. Detaillierte Informationen können Sie der gemeinsamen Stellungnahme der Betriebsräte, Mitarbeitervertretungen und Geschäftsführungen der Berliner Suchthilfe entnehmen.