Seit 1987 wurden mit der Veröffentlichung „Sorgen mit der Nachsorge“ Arbeitsangebote für Suchtkranke Thema beim Fachverband Drogen- und Suchthilfe e.V. Im Jahr 2007 gab es dann die „Standards für Arbeits- und Beschäftigungsprojekte der Suchthilfe“ als fdr+texte 7. Arbeit leistet einen wesentlichen Beitrag zur Überwindung der Abhängigkeitserkrankung – andererseits gibt es kaum ein mühsameres Unterfangen, als Arbeit in der Suchthilfe zu organisieren. Jetzt hat der fdr+ die Broschüre „Arbeit und Bildung – Teilhabe ermöglichen. Eine Handreichung für die Suchthilfe“ veröffentlicht, mit der er für eine bessere Zusammenarbeit von Suchthilfe, Rehabilitation und öffentlichen Geldgebern wirbt. Die Autorinnen und Autoren beschreiben darin die Rolle von Integration und Teilhabe als Leitbild der Suchthilfe, Finanzierungsmöglichkeiten und die persönlichen Voraussetzungen der betroffenen Menschen. Der Schwerpunkt der Broschüre liegt in der umfassenden Beschreibungen aller Leistungen, die zur Förderung der Teilhabe an Arbeit zur Verfügung stehen. Das Bundesteilhabegesetz, das während der Erstellung der Handreichung mit seinen ersten Teilen in Kraft getreten ist, findet ebenfalls angemessene Berücksichtigung. In einem ausführlichen Ausblick wird abschließend dargestellt, was die an diesem Prozess Beteiligten tun müssen, um erfolgreich zu sein. Schauen Sie sich die Leseprobe Arbeit und Bildung – teilhabe ermöglichen an – die Broschüre können Sie zum Preis von 7 € in unserem Buchladen bestellen.