Die Finanzierung der Suchtberatungsstellen stagniert seit Jahren und wird bundesweit unterschiedlich, nach Haushalts- und politischer Lage bzw. Willen, gehandhabt. Deshalb ist es dringend notwendig, auf die Bedeutung einer im Sozialraum verorteten Suchthilfe/Suchtberatung und deren nachhaltige und verlässliche Finanzierung verstärkt auch politisch aufmerksam zu machen. Dies konnte der fdr+ im Rahmen des am 12. Juni 2019 stattgefundenen Workshop „Kommunen als Akteur*innen der Suchtprävention und Suchthilfe“ von der Bundesdrogenbeauftragten umsetzen. In diesem Workshop wurden jeweils Impulsvorträge zur Suchtprävention und Suchtberatung mit anschließender Diskussion durchgeführt. Dabei konnten wir, die in der DHS organisierte Verbände, den Teilnehmer*innen (Vertreter*innen aus Kommunen und Verbänden, der Suchtberatung bzw. -hilfe, der Suchtprävention, der Drogenbeauftragten und des Bundesministeriums für Gesundheit) den „Notruf Suchtberatung“ und die daraus resultierenden „DHS-Forderungen Suchtberatung“ zur Verfügung stellen und darüber diskutieren. Beide Positionspapiere sollen auf politischer Ebene weiter verbreitet und auch in die Diskussion auf der Jahrestagung der/des neuen Bundesdrogenbeauftragten am 25. November 2019 einfließen.