fdr+DHS-Fachkongress „SUCHT: bio-psycho-SOZIAL

Im Jahr 2018 werden die „DHS Fachkonferenz Sucht“ und der „fdr+sucht+kongress“ eins:

Vom 8. bis 10. Oktober 2018 veranstalten beide Verbände einen gemeinsamen Fachkongress. Unter dem Thema „SUCHT: bio-psycho-SOZIAL“ laden die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) und der Fachverband Drogen- und Suchthilfe e.V. (fdr+) nach Berlin-Adlershof ein. Beide Kongresse sprechen seit Jahrzehnten Fachleute aus Suchtprävention, Suchthilfe und Sucht-Selbsthilfe an. Deshalb wird im Jahr 2018 ein Thema vertieft, das uns fast ebenso lange beschäftigt: Weder die Ursachen der Sucht, noch dessen Bewältigung lassen sich auf einzelne Faktoren zurückführen. Das bio-psycho-soziale Modell verdeutlicht unterschiedliche Ursachen von Abhängigkeit und verpflichtet die Angehörigen unterschiedlicher Berufsgruppen zur Zusammenarbeit bei den Angeboten der Hilfe unter Betonung der sozialen Aspekte. Der Fachkongress bietet unterschiedliche Perspektiven auf die Umsetzung eines integrierten bio-psycho-sozialen Ansatzes bei der Begleitung, Beratung und Behandlung von Menschen, deren Teilhabe durch Abhängigkeitsprobleme beeinträchtigt ist. Neues, Notwendiges und Bewährtes wird analysiert, diskutiert und weiterentwickelt.
+ Welchen Stellenwert haben die einzelnen Faktoren des Modells für die Menschen, an die sich Suchtprävention, Suchthilfe und Sucht-Selbsthilfe richten?
+ Welche Entwicklungen hat es in den vergangenen Jahrzehnten gegeben?
+ Was ist neu, was muss besser werden?
+ Was haben rat- und hilfesuchende Menschen davon?

Diese und andere Fragen werden bei dem gemeinsamen Fachkongress vor dem Hintergrund unterschiedlicher Kompetenzen, Erfahrungen und Aufgaben der Fachkräfte im Mittelpunkt stehen.

Die Einladung zum Fachkongress finden Sie unter: fdr+ DHS_Fachkongress_Flyer_web

Das detaillierte Veranstaltungsprogramm können Sie hier einsehen: Fachkongress_fdr+DHS_Programm

Weitere Informationen und Anmeldeoptionen erhalten Sie unter: http://www.dhs.de/start/startmeldung-single/article/gemeinsamer-fachkongress-dhs-und-fdr-2018-informationen-zu-vortraegen-und-foren-online.html

Die Vorstände der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen und des fdr+ freuen sich, Sie in Berlin begrüßen zu dürfen.

 

fdr+ stellt Forderungen für eine wirksame Suchthilfe

„Suchtprävention, Suchthilfe und SuchtSelbstHilfe – Das muss sein, damit sie wirken“ heißt die neue Broschüre, die der Vorstand des Fachverbandes Drogen- und Suchthilfe e.V. im 40. Jahr seines Bestehens jetzt veröffentlicht hat. Sie enthält 27 Forderungen, die Suchtprävention, Suchthilfe und SuchtSelbstHilfe wirksamer machen können. Weil sich in diesen 40 Jahren viel zu wenig zum Besseren geändert hat, hat der wissenschaftliche Beirat des fdr+ die Erfahrungen aus vier Jahrzehnten formuliert und aufbereitet, um sie weitergeben zu können. Erfahrungen, die anderen Orientierung und Unterstützung sein sollen. Damit werden die Anforderungen an gute fachliche Praxis, politisches Gestalten und Verwaltungshandeln bei den Leistungs- und Kostenträgern neu formuliert und gleichzeitig Perspektiven für die Träger von Einrichtungen aufgezeigt sowie den Fachkräften eine Orientierung gegeben. Nicht alle regionalen Besonderheiten können dabei berücksichtigt werden, die Forderungen sind deshalb allgemein und werden bei Bedarf im lokalen Kontext präzisiert. Alle Forderungen können jedoch — guten Willen bei Politik und Verwaltung vorausgesetzt — in die Praxis umgesetzt werden und dürfen auch gern diskutiert werden.  Die Broschüre kann im fdr+Buchladen bestellt oder unter dem nachstehenden Link fdr+Forderungen heruntergeladen werden.

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Initiative Transparente Zivilgesellschaft

Eine einheitliche Veröffentlichungspflicht für gemeinnützige Organisationen gibt es in Deutschland nicht. Wer für das Gemeinwohl tätig wird, sollte der Gemeinschaft dennoch sagen, welche Ziele die Organisation genau anstrebt, woher die Mittel stammen, wie sie verwendet werden und wer die Entscheidungsträger sind. Der Fachverband Drogen- und Suchthilfe e.V. hat diese freiwillige Selbstverpflichtung unterschrieben und veröffentlicht alle relevanten Informationen im Internet. Lesen Sie unsere Selbstverpflichtung Transparenz

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9.9. Tag des alkoholgeschädigten Kindes

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