fdr+DHS+Fachkongress „SUCHT: bio-psycho-SOZIAL

„Wir können auch anders: gemeinsam!“ so lautete nicht nur der Titel eines Fachtages des fdr+ im April dieses Jahres, sondern so gestaltete sich auch unser diesjähriger fdr+sucht+kongress, den wir zusammen mit der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) vom 08.10.-10.10.2018 in Berlin-Adlershof veranstalteten. Ausgewählte Referentinnen und Referenten informierten die 360 Teilnehmenden in interessanten und eindrucksvollen Vorträgen – aus unterschiedlichen Perspektiven – über die Umsetzung des integrierten bio-psycho-sozialen Ansatzes in der Begleitung, Beratung und Behandlung suchtgefährdeter und süchtiger Menschen. In zahlreichen Foren, Symposien und im „Kongress vor Ort“ wurde themenspezifisch informiert, analysiert und umfänglich diskutiert, um die zukünftige Strategie der Suchthilfe, Suchtprävention und Suchtselbsthilfe weiterzuentwickeln.

Die Vorträge zur Tagung werden demnächst auf der Homepage der DHS zum Download zur Verfügung stehen. Wir werden dann gern dazu verlinken.

fdr+ stellt Forderungen für eine wirksame Suchthilfe

„Suchtprävention, Suchthilfe und SuchtSelbstHilfe – Das muss sein, damit sie wirken“ heißt die neue Broschüre, die der Vorstand des Fachverbandes Drogen- und Suchthilfe e.V. im 40. Jahr seines Bestehens jetzt veröffentlicht hat. Sie enthält 27 Forderungen, die Suchtprävention, Suchthilfe und SuchtSelbstHilfe wirksamer machen können. Weil sich in diesen 40 Jahren viel zu wenig zum Besseren geändert hat, hat der wissenschaftliche Beirat des fdr+ die Erfahrungen aus vier Jahrzehnten formuliert und aufbereitet, um sie weitergeben zu können. Erfahrungen, die anderen Orientierung und Unterstützung sein sollen. Damit werden die Anforderungen an gute fachliche Praxis, politisches Gestalten und Verwaltungshandeln bei den Leistungs- und Kostenträgern neu formuliert und gleichzeitig Perspektiven für die Träger von Einrichtungen aufgezeigt sowie den Fachkräften eine Orientierung gegeben. Nicht alle regionalen Besonderheiten können dabei berücksichtigt werden, die Forderungen sind deshalb allgemein und werden bei Bedarf im lokalen Kontext präzisiert. Alle Forderungen können jedoch — guten Willen bei Politik und Verwaltung vorausgesetzt — in die Praxis umgesetzt werden und dürfen auch gern diskutiert werden.  Die Broschüre kann im fdr+Buchladen bestellt oder unter dem nachstehenden Link fdr+Forderungen heruntergeladen werden.

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Initiative Transparente Zivilgesellschaft

Eine einheitliche Veröffentlichungspflicht für gemeinnützige Organisationen gibt es in Deutschland nicht. Wer für das Gemeinwohl tätig wird, sollte der Gemeinschaft dennoch sagen, welche Ziele die Organisation genau anstrebt, woher die Mittel stammen, wie sie verwendet werden und wer die Entscheidungsträger sind. Der Fachverband Drogen- und Suchthilfe e.V. hat diese freiwillige Selbstverpflichtung unterschrieben und veröffentlicht alle relevanten Informationen im Internet. Lesen Sie unsere Selbstverpflichtung Transparenz

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Mit der Aufnahme einer Störung des Spielverhaltens (gaming disorder) in die Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (ICD) beobachtet der fdr+ eine zunehmende Unschärfe in der Verwendung der ursprünglich klar definierten...

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9.9. Tag des alkoholgeschädigten Kindes

Jedes Jahr wird am 9. September der „Tag des Alkoholgeschädigten Kindes“ begangen. Anlässlich dieses Tages möchte der Fachverband Drogen- und Suchthilfe e.V. mit seiner Thüringer Fachstelle für Suchtprävention auf die häufig unterschätzen Folgen von...

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