fdr+fachtage+Seminare

5. Thüringer Jahrestagung Suchtprävention am 25.10.2017 in Erfurt

DROGEN IM WANDEL DER ZEIT

Im Rahmen der 5. Thüringer Fachtagung Suchtprävention wird untersucht, wie sich die Gesellschaft und der Konsum von Drogen in den letzten Jahren verändert haben. Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf Cannabis, Crystal und Neuen psychoaktive Substanzen (NPS). Gemeinsam mit den Teilnehmenden wird unter anderem den Fragen nachgegangen, welche Herausforderungen die veränderte Gesetzeslage bezüglich Cannabis für die Suchtprävention birgt, was sich gesellschaftlich verändert hat, das kristalline Amphetamine („Crystal Meth“) eine solche Bedeutung bekommen und wie die rechtliche Lage in Bezug auf NPS aussieht? Finden Sie mehr Informationen in der Veranstaltungsbeschreibung und melden Sie sich online an.

fdr+reha+forum am 28. November 2017 in Frankfurt/Main

Der Fachverband Drogen- und Suchthilfe e.V. vertritt viele kleine Einrichtungen mit weniger als zehn Fachkräften im Suchtbereich. Dazu gehören auch kleine Einrichtungen der medizinischen Rehabilitation, die mit einer Einzelindikation, zum Beispiel Drogenabhängigkeit (Mono-Substanz-Einrichtungen), in den großen Entwicklungsdiskussionen häufig aus dem Blick geraten. Diese Einrichtungen sind wirksam und erfolgreich, aber ihre Qualität wird bei den Leistungsträgern nicht deutlich, weil deren Kontrollinstrumente auf andere Dimensionen abzielen.
Die Sucht-Rehabilitationslandschaft hat sich in den vergangenen Jahren massiv verändert. Hinzu kommt ein Antrags- und Belegungsrückgang, der bis heute nicht genau erklärt werden kann. Viele TRäger berichten davon, dass die Einnahmen aus der medizinischen Rehabilitation nicht die Kosten decken.
Im fdr+reha+forum wollen wir vor allem zu diesen Themen Informationen geben, Fragen beantworten und Strategien entwickeln. Unser Kooperationspartner ist der Bundesverband für stationäre Suchtkrankenhilfe (buss) mit dem wir gemeinsam diese Veranstaltung ins Leben gerufen haben. Die Teilnahme für Vertreter*innen aus fdr+ und ‚buss‘-Einrichtungen ist kostenlos. Andere zahlen 50,00 €. Finden Sie mehr Informationen in der Veranstaltungsinformation und melden Sie sich online an.

Fachtag Frauen, Flucht und Sucht am 7. Dezember in Potsdam

Flucht – alles zurücklassen müssen, vor Gewalt fliehen, ins Unbekannte gehen. Frauen fliehen, oft mit ihrer Familie, seltener alleine. Sie fliehen aufgrund eigener politischer Verfolgung, vor Folter oder Krieg, auch vor einer systematischen Gewalt gegen Frauen oder weil ihr Ehemann oder ihre Familie im Heimatland gefährdet sind. Bereits durch die Situation in ihrer Heimat belastet, sind sie dann auf der Flucht vielfach gefährdet.
Fachkräfte in der Beratung, Versorgung und Betreuung von geflüchteten Frauen in Unterkünften, im Frauenschutz und in der Suchthilfe sind konfrontiert mit verschiedenen kulturellen Hintergründen, mit Traumafolgestörungen, mit Sprachbarrieren und rechtlichen Problemen.
Auf dieser Tagung wollen wir uns die Situation gewaltbetroffener geflüchteter Frauen genauer anschauen. Was wissen wir darüber? Wie viele sind betroffen? Zu welchen Suchtmitteln greifen die Frauen? Gibt es kulturelle Unterschiede? Welche Hilfsmöglichkeiten und -angebote gibt es im Rahmen eines unsicheren Flüchtlingsstatus? Kann Sucht als Abschiebungshindernis geltend gemacht werden? Was gilt es zu berücksichtigen in Beratung, Betreuung und Behandlung? Wenn Sie Antworten auf diese Fragen haben wollen, dann laden Sie sich unsere Veranstaltungseinladung herunter melden Sie sich online an und kommen Sie zur Fachtagung nach Potsdam!