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Fachtag Frauen, Flucht und Sucht am 7. Dezember in Potsdam

Flucht – alles zurücklassen müssen, vor Gewalt fliehen, ins Unbekannte gehen. Frauen fliehen, oft mit ihrer Familie, seltener alleine. Sie fliehen aufgrund eigener politischer Verfolgung, vor Folter oder Krieg, auch vor einer systematischen Gewalt gegen Frauen oder weil ihr Ehemann oder ihre Familie im Heimatland gefährdet sind. Bereits durch die Situation in ihrer Heimat belastet, sind sie dann auf der Flucht vielfach gefährdet.
Fachkräfte in der Beratung, Versorgung und Betreuung von geflüchteten Frauen in Unterkünften, im Frauenschutz und in der Suchthilfe sind konfrontiert mit verschiedenen kulturellen Hintergründen, mit Traumafolgestörungen, mit Sprachbarrieren und rechtlichen Problemen.
Auf dieser Tagung wollen wir uns die Situation gewaltbetroffener geflüchteter Frauen genauer anschauen. Was wissen wir darüber? Wie viele sind betroffen? Zu welchen Suchtmitteln greifen die Frauen? Gibt es kulturelle Unterschiede? Welche Hilfsmöglichkeiten und -angebote gibt es im Rahmen eines unsicheren Flüchtlingsstatus? Kann Sucht als Abschiebungshindernis geltend gemacht werden? Was gilt es zu berücksichtigen in Beratung, Betreuung und Behandlung? Wenn Sie Antworten auf diese Fragen haben wollen, dann laden Sie sich unsere Veranstaltungseinladung herunter melden Sie sich online an und kommen Sie zur Fachtagung nach Potsdam!

Bitte nicht mehr anmelden. Die Veranstaltung ist ausgebucht!